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DFG-Projekt - Flexibilität in Energiesystemen berechnen

DFG-Projekt - Flexibilität in Energiesystemen berechnen

Für einen stabilen und sicheren Betrieb braucht das Stromsystem Flexibilität, gerade im Zeitalter erneuerbarer Energien. Ein Team der Universitäten Passau und Freiburg entwickelt mathematische Berechnungsmethoden zur Modellierung dieser Flexibilität.


Im Zeitalter erneuerbarer Energien nehmen die Schwankungen im Stromnetz zu: entweder ist zu viel Strom vorhanden oder zu wenig. Gleichzeitig schwankt auch der Bedarf an Strom. „Für einen stabilen und sicheren Betrieb ist also Flexibilität im Elektrizitätssystem unerlässlich“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Hermann de Meer, Inhaber des Lehrstuhls für Informatik mit Schwerpunkt Rechnernetze und Rechnerkommunikation an der Universität Passau. „Gleichzeitig gilt es, diese Flexibilität zu optimieren – und zwar so, dass sie allen Anforderungen gerecht wird.“


Gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Weidlich von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entwickelt Prof. Dr.-Ing. de Meer in dem DFG-Grundlagenforschungsprojekt „Formale Modellierung von Flexibilität in multi-Skalen multimodalen Energiesystemen“ eine formale Beschreibung für Merkmale von Flexibilitäten in Stromnetzen, um diese für IT-Systeme zugänglich zu machen, die ihre Bereitstellung koordinieren können. Diese formalisierte Beschreibung sollte mathematische Operationen erleichtern, mit deren Hilfe die erforderliche und verfügbare Flexibilität auf allen zeitlichen und räumlichen Skalen analysiert werden kann. Ziel des Projekts ist es, eine Art Flexibilitätsalgebra abzuleiten, mit der sich Flexibilitäten in Netzwerken berechnen lassen. 


Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) fördert das Projekt drei Jahre lang im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1984: "Hybride und multimodale Energiesysteme: Systemtheoretische Methoden für die Transformation und den Betrieb komplexer Netze." 


Projektleitung an der Universität Passau Prof. Dr. Hermann de Meer (Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Rechnernetze und Rechnerkommunikation)
Mittelgeber
DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft > DFG - Schwerpunktprogramm
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