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Nachschlagen statt auswendig lernen: CLASSIC vhb-Kurs „Gesetzeszentriertes Studieren im Zivilrecht“

Nachschlagen statt auswendig lernen: CLASSIC vhb-Kurs „Gesetzeszentriertes Studieren im Zivilrecht“

Gerade im Zivilrecht ist der prüfungsrelevante Stoff enorm. Umso wichtiger ist es, sich im Gesetzestext gut auszukennen. Der CLASSIC vhb-Kurs „Gesetzeszentriertes Studieren im Zivilrecht“ trainiert Jura-Studierende, unter tausenden Paragrafen die richtigen zu finden. 


In der Ersten Juristischen Staatsprüfung geht es nicht um Wiedergabe auswendig gelernten Wissens, sondern um eine verständige Anwendung des Gesetzes, das zur Prüfung mitgenommen werden darf. Bei Studierenden der Rechtswissenschaft zeigen sich aber gerade in der Arbeit mit dem Gesetzestext verbreitet große Schwierigkeiten. Das Zivilrecht ist davon besonders betroffen, denn angesichts der Vielzahl der zum Prüfungsstoff gehörenden Vorschriften (allein knapp 2400 Paragrafen im BGB) zielen die Prüfungsaufgaben in diesem Bereich zu einem besonders hohen Anteil darauf ab, die für die Falllösung einschlägigen Vorschriften überhaupt zu finden, in ihrem Verhältnis zueinander zu verstehen und präzise anhand ihres Wortlauts und ihres Sinns und Zwecks zu prüfen. Hier setzt der CLASSIC vhb -Kurs „Gesetzeszentriertes Studieren im Zivilrecht“ an, den Prof. Dr. Tomas Kuhn, Professor für Zivilrecht an der Universität Passau, eingeworben hat.


Der Kurs trainiert Fähigkeiten, die nicht nur ein bestimmtes Studiensemester betreffen, sondern in jedem Semester bezogen auf ein bestimmtes zivilrechtliches Rechtsgebiet relevant wird. Ziel ist es, in jeder Phase des Studiums unüberlegtem Auswendiglernen vorzubeugen und den Studierenden bewusst zu machen, welch reicher Schatz an Erkenntnissen sich aus der genauen Gesetzeslektüre gewinnen lässt und wie sehr die erfolgreiche Bearbeitung von Klausuren genau von der Nutzung dieser Erkenntnisse abhängt. 


Im Detail lernen die Studierenden im Kurs die Fähigkeit, den Gesetzestext richtig zu lesen, zu verstehen, zu analysieren und anzuwenden. Da es dabei um juristische Grundfertigkeiten geht, profitieren auch alle sonstigen am Zivilrecht Interessierten von diesem Kurs. Dies gilt zunächst für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, die allesamt eine Grundausbildung im Fach Zivilrecht durchlaufen müssen, aber auch für DozentInnen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, die Zivilrecht unterrichten.


Projektleitung an der Universität Passau Prof. Dr. Tomas Kuhn (Institut für Rechtsdidaktik)
Laufzeit 01.09.2020 - 28.02.2022
Mittelgeber
vhb - Virtuelle Hochschule Bayern
vhb - Virtuelle Hochschule Bayern
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