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TRAIN-ALL - einheitliche Ausbildung von Fahrzeugführerinnen und -führern in Europa

Um ein sicheres, interoperables und konkurrenzfähiges Verkehrssystem zu erhalten, ist es erforderlich, die Fahrzeugführer geeignet auszubilden - egal ob im Straßen- oder im Schienenverkehr. Während dem Autofahrer oder der Autofahrerin ein Führerschein genügt, sind die Ansprüche an Fahrerinnen und Fahrer von Bussen, LKWs oder Bahnen schon komplexer - und von Land zu Land unterschiedlich.

Die von der EU-Kommission geförderten Projekte 2TRAIN und TRAIN-ALL dienen dazu, einheitliche Training-Technologien, Training-Inhalte und Bewertungsprozeduren zu entwickeln, die in mehreren Ländern Europas eingesetzt werden sollen. Während das Projekt 2TRAIN sich auf das Training von Lokführern konzentriert, beschäftigt sich TRAIN-ALL mit dem Training der Fahrzeugführer von Bussen, LKWs, Polizeiwagen und Motorrädern.

Mit TRAIN-ALL soll ein kostengünstiges computerbasiertes Trainingsystems für die Fahrzeugführerinnen und -führer von Straßenverkehrs­fahrzeugen entwickelt werden, das Multimedia, Simulatoren, virtuelle Ausbilder und Fahrzeugsensoren in einer einzigen modularen Plattform vereint. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Simulatoren gelegt, wobei verschiedene Prototypen implementiert werden.

Für bereits bestehende Simulatoren werden zusätzliche Werkzeuge entwickelt. Dabei wird unter anderem die Übertragbarkeit der Szenarien zwischen den einzelnen computerbasierten Werkzeugen gewährleistet. Insbesondere werden hierbei auch kollaborative Simulations-Applikationen ermöglicht, mit denen mehrere Auszubildende in verschiedenen Simulatoren gleichzeitig im selben Szenario agieren. Für das Training und dessen Bewertung werden bestehende Lehrpläne angepasst und neue modulare Lehrpläne entwickelt, um die Übertragbarkeit des Wissens zwischen den einzelnen Gruppen zu maximieren.

An beiden Projekten ist der Lehrstuhl für Rechnerkommunikation und Rechnernetze (Prof. Dr. Hermann de Meer) der Fakultät für Informatik und Mathematik an der Universität Passau beteiligt.

Projektleitung an der Universität Passau Prof. Dr. Hermann de Meer (Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Rechnernetze und Rechnerkommunikation)
Laufzeit 01.11.2006 - 31.10.2009
Mittelgeber
Europäische Union (EU) > EU - 6. Forschungsrahmenprogramm (6. FRP)
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