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Wenn Forschung von sich hören lässt

Der neue Podcast „nachgeforscht“ des Hochschulverbunds TRIO beschäftigt sich mit spannenden Forschungsthemen der ostbayerischen Hochschulen und macht die Menschen hinter den Projekten hörbar. Von Veronika Barnerßoi

Wie gelingt die Energiewende? Wie klug ist eine künstliche Intelligenz? Wann übernehmen die autonomen Autos das Lenkrad? Und wer forscht eigentlich in Ostbayern zu all diesen Themen? Diesen und vielen weiteren Fragen will der neue Science-Podcast „nachgeforscht“ des Hochschulverbunds TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern), an dem sechs ostbayerische Hochschulen und Universitäten beteiligt sind, auf den Grund gehen. Den Lead für den Podcast übernehmen dabei die Hochschule Landshut und die Universität Passau. So berichten die beiden Moderatorinnen Veronika Barnerßoi und Barbara Weinert einmal im Monat über spannende Forschungsthemen aus den TRIO-Hochschulen, sprechen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Niederbayern und der Oberpfalz und wollen wissen: Was treibt diese Menschen an und was sind ihre Visionen? 

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Aktuell zwei Folgen online

In der ersten Folge, erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer beispielsweise, warum sie ihr Smartphone nicht in der Sonne liegen lassen sollten. Darüber hinaus sprechen die beiden Moderatorinnen über interessante Forschungsprojekte an den TRIO-Hochschulen und schildern, was es mit sogenannten Exoskeletten auf sich hat, warum ein Wasserstoff-Atlas bei der Energiewende helfen kann und wie sich die Strahlentherapie bei Krebsbehandlungen verbessern ließe. In der Interview-Rubrik „Auf einer Wellenlänge mit…“ erzählt Professor Dr. Jörg Fedtke von der Universität Passau schließlich, was ihn mit Miriam Makeba verbindet und warum er sich selbst als „Zebra in der Rechtswissenschaft“ bezeichnet.

Die zweite Folge beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wo es junge Akademikerinnen und Akademiker nach ihrem Studium hinzieht. Darüber hinaus berichten die Moderatorinnen, wie ein Forschungsprojekt die Energiewende in der Donauregion voranbringen möchte und wie Forschende mithilfe von Künstlicher Intelligenz beleidigende Sprache im Netz erkennen wollen. Zudem hinterfragen sie Schönheitsideale in sozialen Netzwerken und sprechen darüber mit der Landshuter Professorin Dr. Eva Wunderer. Zu guter Letzt verrät Interviewgast Prof. Dr. Norina Lauer von der OTH Regensburg, wie ein Projekt Menschen nach einem Schlaganfall bei der Kommunikation helfen kann und was sie an der Logopädie so fasziniert.

Equipment für den neuen Trio-Podcast: ein Mikrofon vor Monitoren im Studio.

Menschen hinter den Projekten kennenlernen

„Uns ist es wichtig zu zeigen, was sich an den ostbayerischen Hochschulen alles im Bereich Forschung tut – nämlich ein ganze Menge“, so die Moderatorinnen. Zum anderen wollen sie mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen abseits von Laboren und Hörsälen sprechen und die Menschen hinter den Forschungsprojekten kennen lernen. „Dabei tun sich oft sehr interessante oder amüsante Geschichten auf.“

Beteiligung erwünscht

Da das Projekt TRIO den Kontakt zu den Menschen in der Region sucht und Anregungen aus der Bevölkerung aufnehmen will, sind die Zuhörerinnen und Zuhörer zudem aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen: Wer selbst eine Frage an die Wissenschaft hat, kann diese unter der E-Mail-Adresse nachgeforscht@trio-ostbayern.de stellen. Wenn möglich, sollen diese Fragen dann im Laufe der kommenden Folgen von Forschenden aus den TRIO-Hochschulen beantwortet werden. Alle Podcast-Folgen finden sich auf der TRIO-Webseite unter www.transfer-und-innovation-ostbayern.de/nachgeforscht sowie auf vielen bekannten Streamingdiensten wie Spotify, Deezer, Amazon Music, usw.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

Mehr Informationen

Studierende arbeiten in DiLab Klassenraum

Im Projekt SKILL.de entwickelt ein interdisziplinäres Team digitale Formate und neue didaktische Konzepte. Diese sollen Lehrkräfte dabei unterstützen, im Unterricht stärker auf die individuellen Fähigkeiten von Lernenden einzugehen.

Eine Forscherin stützt sich auf einen Tisch mit einem wissenschaftlichen Aufbau, bei dem ein spiegelndes Objekt unter einer Kamera vermessen werden soll. Sie schaut in den Computer.

Spiegelnde Oberflächen sind schwer zu vermessen. Noch komplizierter wird es, wenn sich das Objekt bewegt. Im Projekt FlyFlect3D stellt sich ein Team aus Wissenschaft und Praxis dieser Herausforderung.

Prof. Dr.-Ing. Hermann de Meer

Stromnetz fit für Erneuerbare machen: Das 3sat-Wissenschaftsmagazin NANO hat Prof. Dr.-Ing. de Meer zum EU-Projekt EasyRes befragt.

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